Okt 4 10

Presse II

by admin

und mal wieder gibts Artikel über Torge.

http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Cloppenburg/Barssel/Artikel/2420278/Wanderschaft%20mit%20Kutsche.html

http://www.ga-online.de/index.php?id=540&did=32005

http://www.fremderfreiheitsschacht.de/de/termine/2010/07/Treppenbaukurs2010.php

karsten

Jun 21 10

Presse

by admin

Ich hab da was gefunden.

http://www.boennigheimerzeitung.de/bz1/news/stadt_kreis_artikel.php?artikel=5056792

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/beitrag/Artikel-Und-eine-fixe-Tippelei-_5214896.html

Mai 24 10

Tippelei ist zwar kein Spaziergang, aber

by torge

Nach einem etwas schreibfaulen halben Jahr, habe ich nun Zeit und Muße mich ein wenig Kund zu tun. Ich befinde mich zur Zeit in Freudental, zwischen Heilbronn und Stuttgart, wo ich nun seit ungefähr 5 Wochen in einer Zimmerei arbeite. Soviel nun zum aktuellen nun zu vergangenen Monaten. Von meinem letzten Bericht an tippelte ich noch ein wenig mit dem Maurer René durch die schöne Schweiz. Von Winterthur nach Lugano im Tessin und von dort wieder über Frauenfeld zurück nach Deutschland. Dort über den Bodensee und dann in einer Nacht nach Hamburg um am nächsten Tag in Lüdersburg bei Lüneburg zu arbeiten.

Dort baut sich ein einheimischer Freiheitsbruder in jahrelanger Kleinabeit ein Stohballenhaus, dass heißt eine auf großen Feldsteinen ruhende Holzrahmenkonstruktion, bei der die Felder nicht wie sonst üblich mit Mineralwolle oder Zelluloseflocken gedämmt werden sondern mit Strohballen. Die mit Lehmverputzten Wände machen das Haus dann fast zu einem Passivhaus.

Meine Aufgabe bestand nun dadrin aus 4 Eichenstämmen einen Fussboden von etwa 70m² anzufertigen. Die einzelnen Bohlen wurden Freihand nach Schnurschlag mit der Handkreissäge besäumt (neue Liebe: Maffell) und anschließend in die Trocknung gegeben, um das bereits 4 Jahre abgelagerte Holz an das künftige Rauklima anzugleichen. Dies dauerte etwa 3 Wochen. Zeit die ich mit verschiedenen Basteleien gut herum brachte. Zum einen fertigte ich zwei kleine Puppen Wickelkommoden, Schubkästen von 4m länge unter dem Wohnzimmer, und vollendete die Haustür bei einem einheimischen Tischlermeister in Hamburg www.woodpecker-hh.de. Dann konnte es losgehen. Die Bohlen zwischen 30cm und 50cm breite und bis zu 6m Länge waren ja bereits konisch besäumt, wurden auf der Fläche erst abgerichtet und dann auf Dicke gehobelt. Ein Akt der auf einer recht Preiswerden Kombimaschine eines italienischen Herstellers mit Hilfe zweier Lehrlinge durchgeführt wurde. Dann bekam ich qualifizierte Hilfe von Michael einem weiteren Fremden Tischlers aus der Gegend von Düsseldorf. Gemeinsam fügten wir die einzelnen Bohlen mit der Handkreissäge, wobei wir einen kleinen Trick anwendeten um absolut dichte Fugen zu erlangen, auf den ich jetzt nicht weiter eingehen möchte. Anschließend wurden noch an beide Längskanten mit der Oberfräse Nuten gefräst und die Bohlen mit Fremdfedern verlegt. Große Äste und Risse wurden dann noch mit Hilfe der Oberfräse und einer wilden Bandschleifer Konstruktion mit passenden Flicken versehen und der ganze Boden geschliffen und geölt. Somit verbrachte ich fast 3 Monate in Lüdersburg, mein zweites Weihnachtsfest in Hamburg und Sylvester bei Nürnberg.

In anbetracht solcher Arbeit, ließ ich die für Ende Dezember geplante Andalusien Reise fallen und flog in anbetracht des schlechten Wetters in Spanien und der Preise einer Fährfahrt Anfang Februar nach Tenerifa, um mich mit noch 13 anderen Fremden auf der wunderschönen Insel La Gomera zu treffen. Dort arbeitete ich etwa 2 Wochen und genoß weitere 2 Wochen die Schönheit der Insel und das Wetter um dann wieder in das naßkalte Deutschland zurück zu kehren. Dort ging es von Düsseldorf, Münster, Nürnberg, Regensburg, Leibzig, Rostock nach Danzig, wo das diesjährige Fremdentreffen des Freiheitsschachtes stattfand. Ich muss wirklich sagen, dass Danzig eine der schönsten Städte ist, die ich bisher bereist habe. Danzig ist auf jedenfall eine Reise wert. Von aus Danzig ging es für mich dann über Leibzig in die Gegend von Reutlingen, wo ich mit noch vielen anderen Gesellen eine Zimmerin nach 3,5 Jahren mit nach Hause gebracht habe. Es war eine wunderschöne Tippelei durch die Schwäbische Alb bis nach Hildritzhausen. Und so ging es dann noch ein paar Wochen hin und her durch unser schönes Heimatland, von Bingen, Ahlen (Westf.), Gütersloh, Bielefeld, Illertissen, Immenstadt, Kempten, Nürnberg, Dresden, Grimma, Leibzig bis nach Heilbronn.

In Heilbronn traf ich dann mit meinem mometanen Reisekameraden Ole aus Fleckeby (endlich mohl wedder en bet Platt schnacken) auf unsere momentane Chefin, die uns, wie wild,  in der Fußgängerzone hinterher rannte und schrie: “Gesellen ich hab Arbeit für euch.” Nun wir brauchten arbeit und nahmen das Angebot an. Erst für eineinhalb Wochen und inzwischen seit 5 Wochen. Somit bin ich wiedereinmal in der Zimmerei gelandet und muss trotz machmal aufglimmender Sehnsucht nach der Werkstatt sagen das ich die Arbeit auch nicht ungerne mache. Zudem gestalltet sich hier das Freizeit Programm recht angenehm. Heute warn wir  beispielsweise Segelfliegen. Nun neigt sich aber meine Zeit auch in dieser Region auch dem Ende und so werde ich nächste Woche wieder meinen Charly schultern und in Richtung Süd Ost ziehen um zu sehen was im fernen Transilvanien für Abenteuer auf mich warten.

Somit wünsche ich einen angenehmen Sommer

Torge

Nov 11 09

Zimmerei fetzt schon irgendwie

by torge

Dass ich jemals eine solche Aussage treffen würde, hätte ich vor meiner Reise  nicht gedacht. Nun begab es sich aber zu der Zeit, in der die Blätter noch grün, der Himmel blau und es im großen und ganzen sehr warm war, dass ich keine Arbeit in der Schreinerei fand. So nutzte ich die Schachtsstrukturen und heuerte bei einem einheimischen Zimmermann an. Plötzlich war der Tischler in einer anderen Welt- in Südbaden! Die Menschen dort haben, die bei uns in NF seltene Eigenart, auch bei der Arbeit mit einer erstaunlichen Geduld zu komunizieren. So kann auch Zimmerei zu einem angenehmen Zeitvertreib werden. Die Baustelle war inmitten des Idylls der Kaiserstühler Weinberge gelegen, die Sonne schien mir auf den Rücken und um dies noch zu krönen baute ich nach Feierabend noch einen schönen Robinientisch. So verlebte ich drei wunderbare Wochen der Arbeit in Südbaden. Nur unterbrochen durch einen kurzen Besuch der Elefanten an der Müritz (Tag der deutschen Einheit im Osten). So vergingen die Wochen, und ich nahm den nicht mehr ganz jungen aber dennoch aufstrebenden Maurergessellen Renè mit. Nach einer feucht (von oben, unten, innen) fröhlichen Losgehparty zogen wir dann zufuß ein wenig durch den Schwarzwald und dann hoch nach Hamburg, wo wir einen Abend verbrachten, um dann einem Gesellentreffen in Lüdersburg beizuwohnten. Dort haben wir uns dann auch gleich für eine Lehmbaustelle schanghain lassen. Somit bekam ich eine Woche lang Einblick in das achtbare Maurerhandwerk. Nun ging es auch gleich wieder nach Hamburg und zwar mit Kulturprogramm: Hafenmuseum, Hafenrundfahrt, Tutenchamun Austellung und Wachsfigurenkabinett. Anschließend ging es weiter nach Paderborn zum Kolpingkongress (Fragen beantworten und lächenln) und dann über Köln nach Bonn (Haus der Geschichte und Theater). Zurzeit befinde ich mich in Schmelz im Saarland bei Jörg Hoffmann, da ich einmal kurz eine Drechselbank brauche, und Morgen geht es wieder in die Schweiz um bisher unvollendetes zu vollenden.

Somit verbleibe ich hochachtungsvoll

FFB Torge Huhs

Sep 16 09

das erste Jahr

by torge

nun vielleicht sollte man es auf Tippelei ähnlich halten wie im finanziellen und gleich bei der zweiten Million anfangen. Ich fühle mich nach einem Jahr auf der Straße, auf jeden Fall wohler denn je.  Zurzeit befinde ich mich in Rust bei Freiburg und suche mal wieder Arbeit in meinem Gewerk. Aber nun was bisher geschah.

Nachdem ich meine Arbeit bei Krügers in Wartlingen beendet hatte, zog es mich wieder in den Harz, um das angefangene Klohäuschen zu vollenden. Hierbei halfen mir einige  der Kaltenkirchener und Elmshorner Pfadfinder des ReGPs, an dessen Lager ich auch teilnahm. Die Arbeit ging voran, doch mein Zeh wurde immer zickiger und so kam es, dass ich mich in Osterode am Zeh operieren ließ. Somit wurde ich nun erst einmal da nieder geworfen und durch eine Bilderbuchentzündung an den Ort gebunden. Dadurch kam ich jedoch, trotz territorialer Komplikationen mit dem Breklumer Sommerlager, dennoch in Genuss eines solchens. Zudem veranstaltete der Förster, neben dem anderen Lager, ein Treffen älterer Pfadfinder, die ebenso feucht, wie fröhlich ihr Sunrising feierten. In der Hütte hatten sich auch noch die Teilnehmer einer Internationalen Jugendbegegnung einquartiert, ich konnte mich also nicht über langeweile während meiner Genesung beklagen. Jedoch beschloss ich, dass es mit der Heilung im Wald nicht so viel Sinn machte und fuhr mit Matze, der einmal wieder zu Besuch kam, zurück nach Wartlingen und verbrachte dort noch eineinhalb Wochen unter Ophut und Pflege von Familie Küger. Mit fast verheilten Fuss stieß ich dann auf eine Heimgehtippelei bei Preetz auf dem Weg nach Kiel. Auf der Party stellte sich dann herraus, dass der Nachbar der Familie ein Arbeitskollege meines Vaters ist, und die Eltern Kunden der Buchhandlung meines Onkels auf Föhr waren. Klein ist die Welt! Nachdem ich noch half  eine Küche zu montieren zog ich wieder weiter. Mein Weg führte mich nach Wismar, dort tobte gerade das Schwedenfest bei dem die Wismaraner, der etwa 150 Jährigen schwedischen Besatzung nach dem dreißigjärigen Krieg, recht fröhlich gedachten. Von dort aus ging es für mich nach Bad Freienwalde bei Berlin, wo ich an einer Losgeherei teilnahm. Nach kurzen Komplikationen (6-12 Verkleidete Personen auf der Fahrbahn!) mit der kompletten Bad Freienwalder Polizei konnte Michi dann Losgehen. Mich zog es dann zwei Tage später (Fuss verknackst) nach Lärz bei Neustrelitz, wo ich wieder auf die Losgehkombo und dem hilfsbedürftigen Abbund der Elefanten Baustelle traf. Somit blieb ich fast 2 Wochen dort auf dem Kulturkosmosgelände und half beim Abbund von etwa 1000m Sparren. Dies sind für einen Tischler fast nicht vorstellbare Dimensionen (27  m³ Holz!). Danach machte ich mich dann auf nach Bielefeld verbrachte dort ein Wochenende, traf einige Gesellen und machte mich dann auf den Weg nach Kenzingen bei Freiburg. Auf dem Weg dorthin machte ich Station in Heidelberg, wo ich die Nacht am Neckar verbrachte.  Am nächsten Tag besuchte ich in Rasstadt die barocke Residenz des “Türkenlouis”, ein beeindruckendes Zeugniss alter Handwerkskunst mit angeschlossenen Militärmuseum. Die Nacht verbrachte ich unter dem Kuppeldach eines Strauches im Stadtpark von Baden Baden. In Kenzingen traf ich nun auf einen Maurer, der auf Tippelei möchte. Bei dem habe ich mich jetzt einquartiert und suche in der Umgebung von Freiburg nach Arbeit.

So sieht es aus unterm Strich kann ich sagen, dass Deutschland in meinem ersten Reisejahr für mein Empfinden riesengroß geworden ist, und dass mir die Größe Europas und der Welt verglichen mit meiner Reisezeit mir fast Angst einflößt. Nun ist Tippelei zwar kein Spaziergang aber eine gewaltige Schatzkiste, man muß nur zugreifen. Soviel zum Motto des zweiten Reisejahres.

Somit verbleibe ich wiedereinmal

FFB Torge

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Jul 10 09

vom Boot in Schenefeld bis Wartlingen

by torge

und so begann ich nun, ohne nennenswerte Kentnisse ein Boot zu kostruieren. Als Vorlage diente mir ein Webfoto einer Kogge und die Maße des Kirchentagsnormstandes. Ich verbrachte nun mehrere Tage im Schenefelder Pastorat am Laptop mit dem wunderschönen Programm Autocad.

Ich trug also Spante für Spante mit Hilfe der Dreitafelprojektion heraus, um möglichs harmonische Schwünge für mein Boot zu bekommen. Zudem konnte ich bei der Firma Beth, (www.deintischler.de) in der ich für die Fertigung Unterschlupf fand, die geschweiften Teile 1 zu 1 ausplotten und entsprechend ausarbeiten. Somit verbrachte ich drei Wochen damit, ein nicht schwimmfähiges Boot zu bauen. Es gab natürlich Höhen und Tiefen, aber letztlich ist doch ein akzeptables Ergebnis entstanden. Für mich besonders interessant, war die Formverleimung der Planken und die Abweichungen vom großen Plan. Gewohnt habe ich in dieser Zeit, also bis kurz vor Himmelfahrt, bei dem Jugendwart der Kirchengemeinde und seiner Familie. Ich hatte dort eine eine schöne Zeit im totalen Kontrast zu meinem Schweizaufenthalt.

Nun ging es noch nach einigen organisatorischen Dingen (Dekomaterial) ab nach Bremen, wo ich dann auch gleich bei der Helferbegrüßung 3 fremde des Rolandschachtes traf. Nach einem erfolgreichen Abend, wurde dann der Stand aufgebaut . Als besonders abenteuerlich stellte sich die Lieferung von fas 2t Strandsand, in der sonst so sterilen Bremer Messe heraus. Im gesamt Aragment Strandsandfußboden, Boot, Möbel aus den 600 Jahre alten morschern Eichenbalken der Schenefelder Kirche und den anderen authentischen Strandmaterial wirkte derMessestand wie bunter Farbkleks im Kirchentagsgrau.

Anschließend verlebte ich einen durchaus angenehmen Kirchentag mit den Breklumer Pfadfindern, einigen Wandergesellen und Aufgaben in der Lenkung der Besucherströme.

Anschließend reiste ich nach Marschacht um dort den fremden Freiheitsbruder Lars nach 4 Jahren und 8 Monaten mit in seine Heimat zubegleiten. Stationen dieserHeimgehtippelei wahren Hamburg, Hannover, Steinhagen, Möhnesee Arnsberg. Anschließend trampte ich nach Elisabethfehn in Ostfriesland zu einem größern Gesellentreffen und verlebte in der drauf folgenden Woche eine wunderschöne Tippelei von Barsel, Clopenburg, Artland über Meppen wieder nach Steinhagen, wo in diesem Jahr das große CCEG Fremdentreffen stattfand, welches auch mit über 120 Gesellen gut besucht war. Danach besuchte ich noch einmal kurz das Saarland, um mit 2 weiteren Gesellen für einen alten Einheimischen ein bisschen Holz zu hacken. Nach drei Tagen verließ ich das Saarland wieder, mit dem Ziel Hamburg und besuchte noch einmal kurz den Helfer I Kurs am Brahmsee. Nach einem Samstag Hamburg machte ich mich auf nach Scheesel, um dort das Hurricane Festival mitaufzubauen. Ich fand auch schnell Arbeit bei den Sanitärenanlagen (d.h. das Material war neu und ichweis inzwischen wie GEKA-Kupplungen funktionieren). Es war äußerst interesant die Logistik hinter solch einerVeranstalltung zuerleben. Außerdem läßt es sich, mit einem VIP Ticket und Catering aúf einem solchen Festival als Fremder gut leben.

Nach dem Festival kam mir nur ein Gedanke: “Ich brauche Ruhe.” Und der ruhigste und schönste, mirbekannte Platz in Nordeutschland liegt im Harz auf etwa 600m Höhe. Also ab nach Clausthal Zellerfeld, den Förster Heinz besuchen. So verlebte ich eine wunderschöne einsame Woche in den Bergen. Dies wurde noch versüßt durch nette Kettensägenspielerei in Form eines neuen achteckigen Vierzylinders. Ich komme aus der Nummer mit den Sanitärenanlagen scheinbar nicht mehr heraus. Nach einem Wochenende mit der tatkräftigen Unterstützung von Matze und Jutta steht jetzt auch schon das Grundgerüst der Hütte. Nun rief mich jedoch der Umzug von Franzi und Jan Dirk mit Kindern nach Wartlingen bei Zelle, wo ich jetzt sitze und diese Zeilen tippe. Hier habe ich die Küche eingebaut und beschäftige mich zurzeit mit einem kleinen 3700mm langen Sideboard und noch anderen schönen Dinge, die aus Praktikermaterial mit Handkreissäge, Stichsäge, billig Lamellofräse und dem Charlie Handwerkzeug zu machen sind.

Einen wunderbaren Sommer wünscht

FFB Torge

 

 

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Apr 21 09

endlich wieder Pfadfinder

by torge

Nun habe ich nach sehr Ereignis reichen Wochen und Monaten, endlich einmal wieder die Gelegenheit längere Zeit an einem PC zu verbringen und den Blog zu pflegen.

Mein Weg führte mich nach meinem letzten Aufenthalt bei Kerrin zunächst über Schenefeld, Hamburg, Fulda und Basel nach Winterthur, wo ich mich um Arbeit bemühte. Ich fand sie auch sehr schnell bei einem einheimischen Zimmermann in der Gegend von Winterthur. Dort arbeitete ich nun mit einem sehr erfahrenden einheimischen Tischler zusammen. Ich wohnte in Winterthur in der WG eines andern Einheimischen. Ich habe also in Winti meine Zeit fast nur mit Einheimischen verbracht. Ich arbeitete nun für etwa 6 Wochen in der Schweiz hauptsächlich im Bereich Bautischlerei, lernte einige Schweizer kennen und viel über mein Handwerk. Jedoch ging dies auch vorbei und ich reiste am späten Nachmittag des 20.3. aus Winterthur mit dem Ziel Marburg an der Lahn ab. Marburg ereicht ich gegen 22:30 und ich verbrachte meine erste Nacht in diesem Jahr im hundertausend Sterne Hotel. In Marburg verlebte ich dann das Fremdentreffe 2009. Von Marburg aus ging es dann über Eisenach nach Neuendorf bei Potsdam, wo ich mit einigen andern Gesellen eine Woche verbrachte, um das Schrot for Rock Festival eines Einheimischen mit vorzubereiten. Nach der erfolgreichen Feier besuchte ich Reiner und Gunda Biermann in Peckfitz, um mal wieder Erinnerungen an ein vergangendes Sommerlager zu wecken. Anschließend reiste ich wieder genn Osten nach Belzig, wo ich dann auch noch ein Paar Tage blieb um dann nach Trier zu reisen und mich mit den Breklumer Pfadfindern zu treffen. Wir verlebten einige schöne Tage zwischen Eifel und Hunsrück bis wir dann doch kurzentschlossen in den Harz fuhren und unseren Förster bei Clausthal Zellerfeld besuchten. Nachdem mich die Delegation aus der Heimat wieder verlassen hatte, blieb ich noch eine Nacht auf dem Platz des Försters und zog dann weiter nach Vogt bei Ravensburg um dort wiedereinmal einen Gesellen den Abschied von der Straße etwas schwerer zu machen. Nun ging es über Freiburg und Hamburg nach Ascheberg bei Plön, wo ich bis heute Nachmittag den Juleica Kurs des ReGPs mit unterstüzt habe. Zurzeit bin ich in Schenefeld und werde Morgen mit dem Messestand für den ReGP beginnen.

Gruß an die Heimat und die Welt

aus Schenefeld

Torge

Jan 26 09

und wieder Nortorf

by torge

Nachdem ich mich in den letzten Woche wieder quer durch Deutschland geschlagen habe, bin ich nun auf kurzen Genesungsurlaub bei Kerrin und Tino in Nortorf. Somit habe ich nun Zeit und Muße, die letzten Wochen grob schriftlich Revue passieren zu lassen.

Die Weihnachtsfeiertage verlebte ich in geselliger Runde in Hamburg unter anderem mit Götz Wiedmann Konzert am 1. Feiertag. Danach kam ich über Osnabrück und Steinhagen nach Torgau, um dort mit etwa 50 Gesellen Sylvester zufeiern. Torgau ist auf jeden Fall, nicht nur durch die von Bären bewachte Burganlage eine Reise wert. Nach Torgau verschlug es mich wieder einmal in das gute alte Schleswig Holstein, welches doch größer ist als es manchmal scheint. Dort nahm ich in Bad Oldesloe an der Losgehparty von Malte teil und nahm ihn dann, nachdem sein Exportgeselle krank geworden war, auch eine Woche auf meinen Weg mit. Unser Weg führte uns zuerst nach Lübeck zu der Alternative auf der Wally in das Achteckhaus. Nachdem wir dort zwei Nächte verweilten brachen wir weiter in Richtung Süden auf, wo wir dann durch eine Verkettung merkwürdig positiver Zufälle in Schwerin im Internat der Handwerkskammer hängengeblieben sind. Am nächste Tag trampten wir dann nach Dresden und kamen bei Tilman für eine Nacht unter. Von Dresden ging es dann über Deutschbora, wo ich mir meine neue Kluft abgeholt hab, nach Weimar. In Weimar war dann von Freitag bis Dienstag Einheimischmeldung zweier Gesellen. Olli brachten wir dann über Altenburg und Freiberg nach Leibzig. Kinsky wurde dann von Leibzig über Troinbriezen und Belzig nach Berlin gebracht. Von dieser Heimgehkombo habe ich mich dann letzten Donnerstag getrennt und bin dann über Hamburg Freitag in Nortorf angekommen.

Ich werde wohl noch bis zum Ende der Woche hier bleiben und dann langsam in Richtung Winterthur reisen und mir dort Arbeit suchen.

Alles Gute für das neue Jahr

Torge

Jan 25 09

Sammlung 2

by admin

Dez 30 08

Presserundschau

by admin

03.10.2008 40/08

Wandergesellen machen Halt in Wittlich

Das Foto zeigt v.l.n.r. Torge Huhs, Michael Ruppert, Albert Klein, Timo Burmester, Jochen Schmitz und Bernd Thomas Dittrich (Foto: Thomas Steinmetz).
Klicken Sie auf das Bild, um eine Großansicht des Bildes zu erhalten.

Fünf junge Männer, die sich zurzeit auf der Walz befinden, machten vergangene Woche Halt in Wittlich. Der Erste Beigeordnete der Stadt Wittlich, Albert Klein empfing die Wandergesellen und begrüßte besonders den Wittlicher Jochen Schmitz, der an diesem Tage seine dreijährige Wanderschaft beendete. /tr